Wie zu Gutenbergs Zeiten...

 
 

Nachhaltiges und ganzheitliches Literaturprojekt
Dreizeilige Kurzgedichte in Anlehnung an die traditionellen japanischen Kurzgedichte Haiku und Senryu

Literaturwerkstätten sind sehr geeignet, Schüler und Jugendliche zum Lesen zu führen.
Deshalb zeige ich im Vorfeld immer eine Reihe von besonderen Büchern, z.B.
              Faltbücher
              Labyrinth-Faltbücher
              Faltbücher in Kassetten
              Faltbücher nach dem System
              „Himmel und Hölle“
              Flechtbücher
              Buchobjekte
             „Poetische Mausefalle“
              Papiertüten-Editionen
              Bücher auf Papiertaschentücher
              Mein kleinstes, größtes und längstes Buch

Bücher verpackt in Wellpappe, Kork, Metall, Luftpolsterfolie, Tapete usw.
Broschur und Hardcover
 
Und unterschiedlichste Bindungen
 z.B. fernöstliche Durchstichbindung
         chinesische oder mittelalterliche Bindung

Haiku heute in Japan
Ab 1. Grundschulklasse Unterrichts-
fach Haiku-Schreiben
Jeder schreibt Haiku
vom Kaiser bis zum Arbeiter
Haiku-Zeitungen
Haiku-Ecken in überregionalen
Tageszeitungen
Haiku-Wettbewerbe
Haiku-Steine in Parks
Traditionell im Privaten
Auch im geselligen Kreis

Verbreitung außerhalb Japans
Vor allem in Amerika
In Deutschland in den 60iger Jahren über Österreich
Ganz stark im ehemaligen Jugoslawien
Hier die Deutsche Haiku-Gesellschaft mit über 200 Mitgliedern
In Österreich ca. 100 Mitglieder

Wir können keine Haiku schreiben.
 
Warum?

Haiku übersetzt = Naturgedicht
 
Im traditionellen Haiku ist muss ein Jahreszeitenwort enthalten sein, ein „kigo“ .
Der japanische Dichter hat dafür ein kigo-Wörterbuch mit ca. 6600 kigo verfügbar.
 
Haiku = Meditationsform innerhalb des Zen-Buddhismus
Ausdruck einer Lebensform (Ethik)

Ein traditionelles Haiku von
Kagono Chiyo (1703-1775)
beinhaltet für mich diese Ethik:
 
Einer Winde Ranke
Stahl den Eimer mir.
Mußt`schöpfen beim Nachbarn.
 
Ich habe versucht, davon etwas in unseren Kulturkreis zu übertragen.
 
Wieso ihr Winden.
Immer nur mein Brunnenseil.
Jetzt mit dem Gipsfuß.
ingo cesaro
 
Trotz Windensamen
Keine Ranke am Brunnen.
Was denkt mein Nachbar.
ingo cesaro 

 

Deshalb schreiben wir Senryu

Senryu unterscheiden sich vom Haiku formal nicht.

Inhaltlich dadurch, dass kein Naturbild notwendig ist und wir alle sprachlichen Mittel einsetzen können, wie

z.B.        Ironie

               Humor

               Spott

               Sarkasmus

Aber auch „ICH“ in jeglicher Form, was im  traditionellen Haiku eine Todsünde wäre.

Die formalen Bedingungen des Haiku:
 
3 Zeilen mit insgesamt 17 Silben und dem Silbenrhythmus

1. Zeile  5 Silben
2. Zeile  7 Silben
3. Zeile  5 Silben.

 

Erleichterungen beim Verfassen der Haikuform
 
 Wir schreiben
       ohne Endreim
       in Umgangssprache
       keine Fremdworte
       ohne Silbentrennungen
       keine Wortwiederholungen
       (Substantive)

Vorteilhaft wäre, wenn in den ersten zwei Zeilen ein dunkles Bild beschrieben wird, folgt in der dritten Zeile ein helles. Oder in den ersten beiden Zeilen wird eine Bewegung geschildert, dann folgt in der 3. Zeile Stillstand oder umgekehrt.

Aus Wortkarten legen wir die Haikuform zusammen

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Aus Wortsalat stellen wir die Haikuform zusammen

letzte  Bevor  auf  Baum
unter  warte  kehre  ich  ich
dem  das  Blatt   
 
Prinzen  Immer  den  Mag  nur
Jetzt Frösche  Nachbarn  keinen
küsse ich

Wir besprechen die Ergebnisse.

Wir ergänzen zwei vorgegebene  Zeilen mit  5 und 7 Silben mit einer eigenen, persönlichen,  5-silbigen Zeile.
 
 
Eine Feder bleibt                                   5 Silben                   
mir vom Vogel in der Hand               7 Silben
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                       5 Silben
 
Wie zeitlupenhaft                               5 Silben
schlängelt sich der Weg höher          7 Silben
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                      5 Silben
 

 

Das Geheimnis des Haiku überhaupt:
 
Das Haiku verlangt einen aktiven Leser oder Zuhörer.
Einmalig in der lyrischen Welt-Literatur

Liest ein Japaner ein Haiku bzw. er hört es bei einer Lesung, dann konzentriert er sich nur auf die ersten beiden Zeilen. Die dritte Zeile des Dichters ignoriert er.
Er beginnt sofort, seine persönliche 3 Zeile zu formulieren.
 
Es ist keine Seltenheit, das solche 12 Silben über Monate mit 5silbigen dritten Zeilen ergänzt werden.
 
Möglich, da es kein Urhebergesetzt gibt.
 
Die Ergänzungen werden vorgetragen und besprochen.
 
Schnell Erfolgserlebnisse.
 
Auch Variationen von berühmten Haiku sind üblich.

Anschließend schreiben wir eigene Kurzgedichte in Haikuform.
Grundlage für die Setz- und Druckwerkstatt
 
Ein Thema wird nicht vorgegeben.

Wir suchen gemeinsam mögliche Themen z.B.


                 Beobachtungen
                 Erlebnisse
                 Hobbies
                 Sport
                 Freunde
                 Haustiere
                 Wünsche
                 Ferien
                 Lesen.
 
Die Ergebnisse werden vorgetragen und besprochen.
 
Häufigste Fehler = Silbenanzahl
Es wird gezählt, was man zählen möchte

 

 

Handarbeit
 
Kurze Einführung in zwei fast vergessene Kunst-Handwerksarten
 
Setzen im Handsatz aus Einzellettern aus Blei
Drucken im Buchdruck
 
Jetzt wird auch klar, warum wir dreizeilige Kurzgedichte als Grundlage verwenden.
Die Erfolgserlebnisse sollen ja hier auch nicht lange auf sich warten lassen.
3 Zeilen plus Name geht relativ schnell zu setzen
Auch reichen in der Regel die Lettern im Setzkasten für die Haikuform plus Namen.

Wir verwenden Setzkästen mit Steck-Schrift, d.h. wir können auf den einzelnen Lettern die Buchstaben ablesen. Wir verwenden nur Schriftgrößen
      36 Punkt   =  3 Cicero
      48 Punkt   =  4 Cicero. 
Die Lettern sind nach Alphabet im Setzkasten einsortiert

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Uns steht ein Satzschiff zum Setzen zur Verfügung.
Das Satzschiff ist rechts geschlossen!

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Wir müssen spiegelschriftlich setzen
 
Bei den Großbuchstaben (Versalien) gibt es keine Probleme.
 
Vier Hürden bei Kleinbuchstaben
 
Wir ziehen
     b  =   druckt   d
     d  =   druckt   b
     q  =   druckt   p
     p  =   druckt   q.

Wir schreiben von  links nach rechts und setzen von rechts nach links, konsequent Letter für Letter.

 Wir setzen schrittweise

 Alle Wort

Alle Leerzeichen (Blindmaterial)

Die Zeilenabstände (Regletten)

 Achten auf die Größe

(Punkte 36 bzw. 48 Punkt).

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Wir legen ein Maß an, um die breiteste Zeile zu ermitteln.

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Wir schieben die linken Regletten nach links und füllen die Lücken mit Blindmaterial aus.

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Es entsteht ein rechteckiger Satzblock, der mit Kolumnenschnur ausgebunden wird, d.h. er wird für den Transport von der Setzerei zur Druckerei fixiert.

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Der Satzblock wird in Form eines Stapellaufs auf die Handnudel geschoben.

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Dort wird der mit Magneten fixiert, damit sich der Satzblock beim Drucken nicht verschieben kann.

 

Der Satzblock wird mit Druckfarbe eingewalzt, dann der Papierbogen nach Augenmaß aufgelegt und dann wird gedruckt (genudelt).

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Anschließend wird der Satzblock gereinigt und die Lettern, Regletten und das Blindmaterial abgelegt, d.h. wieder zurück sortiert.
Das erfordert mindesten 50 % Zeit, die vorher für das Setzen benötigt wurde.


Der Weg der Langsamkeit.

Es entstehen Plakatgedichte auf farbigem Papier im Format A 3 in begrenzter Auflage.
 
Wichtiger Punkt ist, mit den Ergebnissen des ganzheitlichen Literaturprojektes das Schulgebäude zu verlassen.
 
 
Mögliche Projekte:
„Weg der Poesie“
„Wir verschenken Poesie“
„Wir gestalten Lesezeichen“
„Wir beschriften Haiku-Steine“
„Wir bedrucken Stoff zu Schneuztüchern“
„Wir gestalten Traumkissen“
„Wir bedrucken T-shirts“
„ Wir gestalten Ausstellungen“
„Wir bauen Gedicht-Pyramiden“
„Wir gestalten einen Grafik-Haiku-Kalender“

Dafür schaffen wir die Grafik und schneiden aus schwarzem Tonpapier geometrische Teile.

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Diese legen wir zusammen und motzen alles mit grauem bzw. orangem Karton auf, der sich dann silbern kopiert.

 Der Grafik-Haiku-Kalender wirbt ein Jahr lang für das Projekt und vor allem für die betreffende Schule.

 

Er dient natürlich auch der Re-Finanzierung.

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Das wichtigste Merkmal dieser Handpresse ist, dass es keine Werkstatt gibt. Alle bibliophilen Handpresse-Drucke, also Editionen, Druckschriften, Einzelblattdrucke usw. entstehen „wie zu Zeiten Gutenbergs" nur unterwegs.

Ingo Cesaro druckt wie zu Gutenbergs Zeiten auf der einzigen mobilen Handpresse im deztschsprachigen Raum

Es gibt „offene“ Setz- und Druckwerkstätten. Hier können Interessierte kurze Texte aus Einzellettern aus Blei, oder Plakat-Schriften aus Holz, im Handsatz unter Anleitung setzen, einen Satzblock ausbinden und dann auf der Handnudel einrichten. Anschließend wird eine gewisse Auflage, z.B. Plakat-Gedichte usw. im Buchdruck gedruckt.

Projekte z.B. bei historischen Stadtfesten, in Bahnhofsvierteln als Stadtteil-Projekte, bei Umwelt-Tagen, aber auch auf speziellen Ausstellungen und Messen.

Bei größeren Projekten sind neben Ingo Cesaro noch jeweils ein gelernter Setzer und ein gelernter Drucker, also "Jünger der Schwarzen Kunst" im Einsatz.

Neben den "offenen" Setz- und Druckwerkstätten wird die NEUE CRANACH PRESSE bei Literatur-Werkstätten aktiv.

Vorher entstandene Kurzgedichte werden hier im Handsatz aus Einzellettern aus Blei gesetzt und anschließend auf der Handnudel gedruckt.

Ingo Cesaro druckt mit Bleilettern

Wichtig bleibt, dass die Teilnehmer alles unter Anleitung selbst ausprobieren.

Es stehen gut 80 Setzkästen mit unterschiedlichsten Schriftarten und Schriftgrößen zur Verfügung. Bei Projekten kommen jeweils um die zwölf ausgewählte Setzkästen zum Einsatz.

Damit werden zwei der wichtigsten Handwerks-Künste gezeigt und in Erinnerung gebracht, u.z. die des Schriftsetzers und des Buchdruckers. Die Teilnehmer erhalten vor der Handarbeit eine Einführung in die Geschichte des Buchdrucks vermittelt.

Die Druckerzeugnisse werden entweder in der NEUE CRANACH PRESSE veröffentlicht, aber auch im MISSIS SIPPI bootshaus Verlag, der MÄRTYRER-edition oder der Edition AUSSERHALB.

In Verbindung mit Literaturwerkstätten regelmäßige Veranstaltungen an Schulen. Von der 2. Grundschulklasse bis zum Fachhochschulen und Erwachsenen-Projekten. Dazu kommen Integrierte Projekte mit behinderten und nicht behinderten Menschen. Außerdem auch mit Vorschul-Gruppen in Kindergärten.

In der Regel vormittags die Literaturwerkstatt. Hier geht es um Spracharbeit. Nachmittags dann die Handarbeit mit Setzen und Drucken. Damit sind diejenigen Schüler nicht ausgeschlossen, die ihre Schwerpunkte mehr im handwerklichen haben.

Für die Teil-Refinanzierung wird ein Grafik-Text-Kalender vorbereitet, der dann anschließend in Auflage kopiert und verkauft wird.

Diese Literatur-Werkstätten sind nachhaltig, denn sie prägen sich den Schülern besonders ein und führen den Schüler zur Lyrik und vor allem auch zum Lesen.

Bekannt sind seine Projekte "Gegen Ausländerfeindlichkeit, Gewalt und Rechtsextremismus" oder zum Thema "Bücherverbrennung".

Schreiben und Setzen und Drucken im Schulgebäude. Dann geht es nach außen.

Die Druckwerkstatt wird in der Innenstadt aufgebaut. Dort werden Plakat-Gedichte gedruckt. Kopierte Plakat-Gedichte werden einlaminiert und an Wäscheleinen zum "Weg der Poesie" aufgehängt.

Kronach Hauptstadt der Poesie 1000 Gedichte für eine Stadt

Sandwich-man bzw. sandwich-girls laufen vor einer Schülergruppe, die dann an Interessierte gerollte Plakat-Gedichte unter dem Motto: "Wir verschenken Poesie" verteilt.

Als PR für diese Aktionen werden Faltkartons mit Gedichten beklebt und dann zu "Gedicht-Pyramiden" aufgestapelt.

Außerdem werden dann Kalender angeboten.

 

Das Konzept:

Nachhaltiges ganzheitliches Literaturprojekt

 

Ingo Cesaro, Haydn-Straße 4, D 96317 Kronach

Tel./Fax: 09261/63373

mail:ingocesaro@gmx.de      www.ingo-cesaro.de

 

Fördert die Kreativität, bietet Spracharbeit und macht Spaß, vielleicht auch deshalb,  weil Gedichte natürlich nicht benotet werden können. Durch die

Kopfarbeit (Schreibwerkstatt) und Handarbeit (Setz- u. Druckwerkstatt und Weiterverarbeitung) sind alle Schüler je nach Neigung erfasst. Macht Lust auf Bücher und vor allem aufs Lesen

Eignet sich für Schüler ab 3. Grundschulklasse, vor allem für Realschulen und Gymnasien, aber auch bis zur Universität

 

1)    Literaturwerkstatt, hier: Schreibwerkstatt für dreizeilige Kurzgedichte in Haiku-Form

Kopfarbeit (min. 1 Vormittag)

Ich beginne mit dem Zeigen unterschiedlichster Editionen, Künstlerbücher und Gedichtbände, z.B. Flechtbücher, Faltbücher, Papierfiltertüten-Editionen, Poetische Mausefallen, Bücher nach dem Prinzip „Himmel & Hölle“, Bücher mit Einbänden aus Wellpappe, Metall, Kork usw., mein schwärzestes Buch, mein längstes Buch (mit Vorführung). Mir geht es darum, Lust aufs Buch zu machen, was gleichbedeutende ist mit neugierig und Lust aufs Lesen machen.

 

a)     Einführung in die traditionellen japanischen Kurzgedichte Haiku 

          und Senryu

          Was wir nicht können

 

                b) Methodisches Vorgehen

          Wir legen Wortkarten (in Gruppen) zu Kurzgedichten zusammen

          Hier gibt es schon nach kürzester Zeit Erfolgserlebnisse

          Wir ergänzen zwei vorgegebene zwei Zeilen mit einer

                     dritten 5silbigen Zeile (Geheimnis dieser Gedichtform)

                     Ergebnisse werden vorgetragen und besprochen

 

              c) Verfassen eigener Haiku

                     Mit freier Themenwahl ohne Zeitdruck in aller Gelassenheit

                     Gefühl vermitteln, dass ganze Geschichten, Erlebnisse, Beobach-

                     tungen erzählt werden können, wenn auch oft nur angedeutet, weil

                     wir nur 3 Zeilen mit insgesamt 17 Silben verfügbar haben

                     Konzentration auf das Wesentliche

                     

 

 

 

 

                    Mit vorgegebenen Themen, z.B. „Gegen Gewalt-

                     Rechtsextremismus- Ausländerfeindlichkeit“

                     „Vier Elemente“, „Kinderrechte“, Sucht, Träume, Hobbies, Liebe,                  

                     Verwendung von Zitaten und Werbesprüchen

                     Wichtig bleibt, dass die Schüler auch eigene Themen bearbeiten

                     können

 

                d) Vortragen und Besprechen der Ergebnisse

 

                e) Vertonungen von Haiku

 

 

2)    Setz- und Druckwerkstatt „wie zu Gutenbergs Zeiten“

„Weg der Langsamkeit“

Kopfarbeit – min. ein Nachmittag

          Einführung in zwei fast vergessene Kunsthandwerksarten

 

         a)Wir setzen eine Auswahl der am Vormittag entstandenen Haiku

                   (in kleinen Gruppen) aus Einzellettern aus Blei spiegelschriftlich im

                   Handsatz, bauen einen Satzblock

 

               b) Drucken von Plakat-Gedichten im Format A 3 auf der Handnudel

       auf Papier oder Stoffresten

       Schüler können selbst Material mitbringen, auf das dann ihre Haiku

       gedruckt werden.

       Auch von mir erkannte Setzfehler korrigiere ich nicht. Nach dem

       ersten Andruck wird verbessert – es gibt ja keine Druckfehler,

       nur Setzfehler.

 

3)    Wir erstellen die Kopiervorlage für einen Grafik-Haiku-Kalender

Gedichte erfassen wir mit dem PC

Grafiken werden nach einem fernöstlichen Schnittsystem hergestellt

Montage von Haiku und Grafiken

 

4)   Wir verlassen mit den Ergebnissen das Schulgebäude

 

     a) Verkauf der Kalender bei Schulfesten, Elternabenden usw.

          Hier können auch andere Klassen mit einbezogen werden, z.B.

          eine Klasse organisiert den Vertrieb, malt Plakate und organisiert

          Dient der Re-Finanzierung

 

               b) „Weg der Poesie“ Wir spannen Leinen und hängen die

        entstandenen Plakatgedichte mittels Wäscheklammern auf

        (bei schlechtem Wetter empfiehlt sich das Einlaminieren)

        Außerhalb, aber auch im Klassenraum oder im Schulgebäude

 

               c)„Wir verschenken Poesie“

             z.B. in der Fußgängerzone verschenken wir gerollte und mit

             einem Gummiring versehene Plakatgedichte

 

        d)  Wir beschriften gesammelte Steine mit Haiku und legen die Haiku-   

             Steine an den Rand von Wegen, im Schulhaus usw.

             Sehr gut mit Leuchtschrift, die schon bei Mondschein zu lesen ist

 

        e)  Wir gestalten Lesezeichen mit Haiku

             Werden, wie auch die Lesezeichen, noch malerisch gestaltet

 

        f)  Wir bekleben Kartons wie Würfel mit Plakatgedichten und stellen                                                                                                                               

             z.B. in Fußgängerzonen „Gedicht-Pyramiden“ den Passanten

             in den Weg. Auch einzelne Würfel eignen sich gut, um Aufmerk-

             samkeit zu erregen

 

        g) Wir stellen „Traumkissen“ als Geschenke her

             Sind sehr beliebt, weil für Geburtstage usw. von Familienange-

             hörigen als besonderes Geschenk eingesetzt werden kann

 

        h) Wir nehmen Gläser und schreiben die Haiku auf Papier so breit, 

             dass das Papier genau passt. Daraus können auch „Mobile“ gebaut   

             werden, indem ein Loch in den Deckel geschlagen wird

 

Gibt es erst einmal eine Auswahl Haiku, sind der Fantasie der Schüler keine Grenzen gesetzt.

Vorschläge der Schüler werden, wenn möglich, natürlich jederzeit mit berücksichtigt werden.

 

Vieles kann dann anschließend erfolgen, z. B. im Werk- oder Kunstunterricht.

 

Auch das Schreiben dieser Kurzgedichtform kann immer wieder zu unterschiedlichsten Anlässen eingesetzt werden, z. B. nach Wanderungen anstatt eines Berichtes, als Zusammenfassung einer Geschichte, eines Lehrstoffes usw.

 

 

 

 
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